Willkommen bei der GfdS

Zweig London


Eine Sprache entwickelt und verändert sich im Laufe der Zeit. Wie wir heute im Alltag sprechen und schreiben, wird zunehmend von den Medien und den Fachsprachen mitgeprägt. Darüber hinaus ist die deutsche Gegenwartssprache vielfältigen Einflüssen der internationalen Kommunikation ausgesetzt.

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26. Februar 2019

Dr. Christophe Fricker (Bristol):
"Indefinite Leave to Remain: Wie wir auf Brexit-Englisch die Zukunft Europas gestalten"


Dienstag, 26. Februar 2019 ab 18:00 Uhr
Ca. 45 Minuten interaktiver Vortrag und 15 Minuten Diskussion
Veranstaltungsort:
Queen Mary, University of London
Mile End Campus, ArtsTwo Building, Raum 3.20 (dritter Stock)
Das ist Gebäude Nr. 35 auf unserem Campusplan. Eingang nicht von der Hauptstraße, sondern nur vom Campus. Bitte nutzen Sie das Eingangstor Eastgate, Ecke Mile End Road / Westfield Way (auf dem Campusplan zwischen den Gebäuden Nr. 37 & 38.)

Gastgeber der Veranstaltung ist das
Centre for Anglo-German Cultural Relations (CAGCR)

Zum Inhalt:
Die Brexit-Debatte bedeutet für Großbritannien Mobilisierung und Sprachlosigkeit zugleich: die Spaltung in unversöhnliche Lager. Wer mit wem noch zusammenleben will, wird oft nur angedeutet. Dabei sorgen viele Formulierungen und Sprachregelungen schon jetzt dafür, dass bestimmte politische und gesellschaftliche Praktiken in Zukunft erfolgreicher sein werden als andere.
Eine umfassende linguistische Analyse des Brexit muss jetzt beginnen und erklären, wer „wir“ sein können – wir in Großbritannien und wir in Europa. Die qualitative Diskursanalyse kann auf Konzepte der politischen Theorie und der vergleichenden Regierungslehre zurückgreifen. Entscheidend ist es aber, sie mit Erkenntnissen aus Change-Management und Marketing zu verbinden; dann werden auch scheinbar paradoxe Entwicklungen plausibler, und künftige Maßnahmen habe eine höhere Erfolgschance.

Zum Vortragenden:
Dr. Christophe Fricker leitete von 2010 bis 2018 die internationale Forschungs- und Beratungsgesellschaft Nimirum. Der Literatur- und Politikwissenschaftler forscht, lehrt und publiziert zu Themen der deutschen Zeit- und Ideengeschichte, nach Stationen in Oxford, Duke und Rutgers nun in Bristol. Sein jüngstes Buch heißt „111 Gründe, England zu lieben“.


14. März 2019

Dr. phil. habil. Birte Arendt (Greifswald):
"Die Regionalsprache Niederdeutsch als schulisches Unterrichtsfach"


Donnerstag, 14. März 2019 ab 18:00 Uhr
Ca. 45 Minuten interaktiver Vortrag und 15 Minuten Diskussion
Veranstaltungsort:
Queen Mary, University of London
Mile End Campus, Bancroft Building, Raum 1.01.2 (1. OG)
Das ist Gebäude Nr. 31 auf unserem Campusplan. Eingang entweder rechts am Queens' Building vorbei (auf dem Campusplan zwischen den Gebäuden Nr. 19 & 25 entlang), oder vom Eingangstor Eastgate, Ecke Mile End Road / Westfield Way (auf dem Campusplan zwischen den Gebäuden Nr. 37 & 38.)

Gastgeber der Veranstaltung ist das
Centre for Anglo-German Cultural Relations (CAGCR)

Zum Inhalt:
Wie kann man eine Regionalsprache unterrichten? Neben der "hochdeutschen Sprache" dominierte vor allem im Norden Deutschlands bis ins 19. Jahrhundert die Regionalsprache Niederdeutsch, umganggssprachlich Plattdeutsch, als die "andere deutsche Sprache" die mündliche wie schriftliche Kommunikation und erlangte als lingua franca der Hanse überregionale Bedeutung. Geschützt durch die europäische Sprachencharta soll dem aktuellen, konstanten Rückgang der SprecherInnen dieser "lesser used language" insbesondere durch schulische Vermittlungsangebote begegnet werden.
Im Vortrag werden ausgehend von der Darstellung der institutionellen Rahmenbedigungen Fragen der konkreten Umsetzung erörtert. Es werden exemplarisch Ausschnitte aus authentischen Unterrichtssituation analysiert, die kooperativ-kollaborative Lernformen fokussieren. Es zeigt sich, dass und wie die SchülerInnen sich gegenseitig beim Niederdeutschlernen unterstützen.

Zur Vortragenden:
PD Dr. Birte Arendt ist Leiterin des Kompetenzzentrums für Niederdeutschdidaktik an der Universität Greifswald sowie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Germanistische Sprachwissenschaft. Zu ihren Forschungsgebieten zählen Sprach- und Fremdspracherwerb, Niederdeutsch und Sprachkritik. Sie arbeitet als wissenschaftliche Beraterin in zahlreichen Arbeitsgruppen und Gremien zum Niederdeutschen, u.a. am Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern.