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Zweig London


Eine Sprache entwickelt und verändert sich im Laufe der Zeit. Wie wir heute im Alltag sprechen und schreiben, wird zunehmend von den Medien und den Fachsprachen mitgeprägt. Darüber hinaus ist die deutsche Gegenwartssprache vielfältigen Einflüssen der internationalen Kommunikation ausgesetzt.

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20. Oktober 2016

Prof. Dr. Dr. Georg Schuppener
(Leipzig, Trnava, Aussig):
"Warum 21 einundzwanzig heißt"


Donnerstag, 20. Oktober 2016 ab 17:00 Uhr
45 Minuten Vortrag mit 15 Minuten Diskussion
Veranstaltungsort:
Queen Mary, University of London
Mile End Campus, Francis Bancroft Building, Raum 1.06
(Gebäude Nr. 31 auf unserem Campusplan, Eingang links)

Gastgeber der Veranstaltung war das
Centre for Anglo-German Cultural Relations (CAGCR)

Zum Inhalt:
Warum heißt es im Deutschen einundzwanzig, während die Reihenfolge im Englischen mit twenty-one genau umgekehrt ist? Ist nicht die englische Form einfacher und logischer, führt nicht die deutsche zu zahlreichen Zahlendrehern und anderen Fehlern? Was sind die sprachgeschichtlichen Ursachen für diese Konstruktion? Wie sieht es in anderen Sprachen aus? Diese Fragen sollen im Vortrag erörtert werden. Der genannte Unterschied ist aber nur eine von vielen Besonderheiten, die die Zahlwörter für 11-19, 21-29, 31-39 usw. im Deutschen und vielen anderen Sprachen aufweisen. Weiterhin sollen auch aus sprachwissenschaftlicher Sicht Initiativen betrachtet werden, die die Bildung jener Zahlwörter im Deutschen verändern wollen.